Schreinerei

Das Erlernen des Schreinerberufes gehört noch heute zu Merenschwand wie vor 100 Jahren. Die Geräte haben sich verändert und man muss schon genau schauen, wofür dieses Werkzeug gebraucht wurde. Die Schreinerwerkstatt aus dem Jahr 1920 ist ein Geschenk der Fima Käppeli, Küchenbau Merenschwand


Schmiede

Mit unserer festeingerichteten Schmiede verfügen wir über eine produktive Anlage aus dem Jahre 1918. Erleben Sie, wie vielseitig und wichtig der Beruf des Schmiedes für die Gemeinde war. Der Hufschmied beschlug die Pferde, ohne Hufschmied keine Reit- und Zugpferde (auch Ochsen wurden beschlagen)! Der Schmied schuf Reifen für die Holzräder, schmiedete Pflüge und Eggen, fertigte Beschläge für die Lenkung und die Aufhängung der Wagenräder. Daneben fertigte er noch vielerlei Gebrauchsgegenstände an.

Im Dorf gabe es 2 Schmiedenmeister : Schmied - Käppeli und Schmied - Stierli "Nur wenn d wacker schmidisch, gisch en guete Schmid".


Wagnerei

Was muss der Wagner nicht alles können : Drechseln , halbwegs auch schreinern, Reifen auf Räder aufziehen, Radnaben drechseln, Radspeichen einfügen, vielerlei Deichseln und Stiele anfertigen, Leitersprossen einpassen und..und..und. Die vielen verschiedenen Wagen seien in Mundart aufgezählt : Bruggewage, Leiterwage, Bännewage, Heuwage , Güllewage, Zwöiräderchare , Ahänger, Planwage, en Hüttewage (Milch) es Bregg, en Guutsche....


Drechslerei

Den Beruf des Drechslers gibt es heute nicht mehr in Merenschwand. Doch mit der Einrichtung im Postlonzihus lebt der Geist noch lange weiter.


Küferei

Mit unserer festeingerichteten Küferei verfügen wir über eine eindrückliche Anlage. Dieses Handwerk hatte in Merenschwand einen sehr grossen Stellenwert. Später erfolgte dann der Bau von Futtersilos, welche im ganzen Land bekannt waren. 


Schuhmacherei

Mit unserer festeingerichteten Schuhmacherei verfügen wir über eine produktive Anlage aus dem Jahre 1925. Erleben Sie, wie früher unser Schuhwerk noch im Dorf hergestellt wurde.

 


Metallbearbeitung

Metalldrückerei ist eine Erfindung aus dem 15.Jahrhundert. Die ganze Einrichtung ist ein Geschenk der Firma Erich Schwegler AG. An Führungen zeigt der Museumsleiter, Bruno Käppeli, ehemaliger Metalldrücker, wie ein Trichter aus Aluminium hergestellt wird.